Ina Menzer

Ina Menzer (27), Profi-Boxerin, hat zum Weltfrauentag Großes geleistet! Sie hatte am Samstag ihren Weltmeistertitel im Federgewicht erfolgreich verteidigt. Erfolgreich deshalb, weil ihre Gegnerin Sandy Tsagouris (27) sehr kampfstark ist.

Aber ihr Erfolg kommt nicht von ungefähr. Die Frage von BILD am Freitag voriger Woche: „Warum halten Sie im Ring Ihr schönes Gesicht hin?“ Ihre Antwort: „Als ich 13 war, wurde ich auf der Straße verprügelt. Da meinte mein Vater, ich müsse lernen, mich zu verteidigen. Ich fing mit Kung Fu an, dann mit Boxen. Mit 17 stand ich zum ersten Mal im Ring. Seitdem war klar: Das ist mein Ding!“

Die beiden letzten Sätze sind ja dichterisch sehr wertvoll, aber nicht so wertvoll, was die gute Ina über ihren Glauben erzählt! Auf die Frage von BILD: „Sind Sie gläubig?“, antwortete sie u.a.: „Ich bete vor jedem Kampf, dass der Herr mir Kraft gibt.“

Das hört sich zwar alles von außen wunderbar an, doch das reicht nicht zum tatsächlichen Glauben an Gott. Z.B. sagte einmal Michael Schumacher (7-facher F1-Weltmeister) nach dem er gewonnen hat: „Gott lenkt mich!“ Und wenn er verloren hat, wo war Gott dann? Hielt ER gerade ein Mittagschläfchen? Und dann gibt es nicht nur bei Michael Schumacher sogn. Glücksbringer o.ä.. Wie vereinbart sich das mit dem Gottesglauben?

Es soll hier keinen Menschen der („richtige“) Glaube abgesprochen werden, doch man sollte den wahren Glauben in die richtige Position rücken! Gott läßt sich u.a. nicht vor den Karren spannen, in dem man z.B. vor dem Kampf ein sogn. Stoßgebet spricht. Wenn das so einfach wäre, dann würde es jeder machen. Und wenn nun beide Boxerinnen gebetet hätten, wen sollte Gott bevorzugen?

Das war ein kurzer Ausritt in die Glaubenwelt, der zum Nachdenken anregen soll! Nun kommen wir wieder zurück in die Berufswelt. Ina hat ihren Titel also erfolgreich verteidigt, und zwar sehr blutig (tiefer Cut über dem rechten Auge). BILD nennt sie daraufhin: Blutboxerin!

Der weitere Erfolg von Ina Menzer, gelernte Fremdsprachen- Sekretärin, beruht auf ihre innere Einstellung. BILD von vorgestern (Montag) fragte sie, ob es das wert war? Sie bekam 50000 Euro für den Kampf. Ihre Antwort: “Ja,…. Verletzungen gehören dazu. No risk, no fun……“

Ohne Risiko kann man im Leben auch ganz schön vorankommen. Aber nach einer gewissen Zeit bleibt man evtl. stecken. Man überlegt sich vielleicht, ob man den Start in die Selbstständigkeit wagen sollte? Wie dem auch sei, der Beruf muss Spaß machen, was in dem Blog Nie wieder arbeitslos immer wieder betont wird!

Nicht nur Frauen haben bewiesen, dass der wahre Erfolg erst dann zutage tritt, wenn man im Beruf Spaß hat! Ist man etwa dazu geboren keinen Spaß im Beruf zu haben? Auch mit Spaß kann man seinen Beruf sehr ernst nehmen!

In der Berufswelt: Kein Spaß – keine 100%-Leistung – kein Erfolg!

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