Archiv der Kategorie 'Gerichtsurteile'

Abmahnung wegen Nebentätigkeit

Freitag, den 16. Mai 2008

Ein Angestellter arbeitete ohne Zustimmung seines Chefs nebenbei für ein Gebäudereinigungsunternehmen. Nach dem Arbeitsvertrag musste der Arbeitgeber einer Nebenbeschäftigung des Arbeitnehmers aber zustimmen. Auf Befragen ds Arbeitgebers teilte der Angestellte mit, dass er ca. 40 Stunden im Monat putzen ginge. Daraufhin wurde er abgemahnt. Und das Bundesarbeitsgericht gab dem Arbeitgeber recht: Die Klausel im Arbeitsvertrag […]

Kein Vollzeit-Job durch Überstunden

Sonntag, den 11. Mai 2008

Eine Teilzeitbeschäftigung wird nicht zu einer Vollzeitbeschäftigung, nur weil der Arbeitnehmer wiederholt Überstunden leisten musste. Das entschied das Landesarbeitsgericht Rheinlandpfalz in Mainz (7 Sa 523/07). Das Gericht wies damit die Klage einer Arbeitnehmerin ab, die geltend machen wollte, dass sie sich in einem Vollzeitarbeitsverhältnis befinde. Sie hatte argumentiert, der Arbeitgeber habe für sie in den […]

Arbeitgeber haftet für Mobbing

Montag, den 5. Mai 2008

Wird ein Arbeitnehmer vom Chef gemobbt, muss sein Arbeitgeber lt. Eines Urteiles des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt (Az.: AZR 593/06) unter Umständen Schmerzensgeld zahlen. Ein in einer Klinik angestellter Mann war vom Chefarzt nachweislich gemobbt worden und wurde aufgrund einer psychischen Erkrankung dauerhaft arbeitsunfähig. Der Mann klagte auf Schmerzensgeld und die Entlassung des Chefarztes. Das Gericht […]

Zum Nebenjob verurteilt

Montag, den 28. April 2008

Trotz Vollzeitjob reichte das Einkommen eines geschiedenen Mannes nicht aus, um den Unterhalt für seine zwei Kinder zu zahlen. Einen Nebenjob durfte er aber laut Arbeitsvertrag nicht annehmen. Das sah das Gericht anders. Die Versorgung der Kinder ist wichtiger, der Arbeitgeber muss darauf Rücksicht nehmen. Der Mann musste sich für die Wochenenden einen Zuverdienst suchen.
Oberlandesgericht […]